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Klebstoffraupen auf Kunststoffteilen und einer Probeplatte

Ratgeber 7 Minuten Lesezeit

Kunststoff kleben, auch PE und PP: so hält die Verbindung

Welcher Klebstoff für welchen Kunststoff? So kleben Sie ABS, PVC, Acrylglas und Polycarbonat und machen schwer klebbare Kunststoffe wie PE und PP klebbar.

Kurz gesagt: Ob eine Kunststoffklebung hält, hängt zuerst davon ab, welcher Kunststoff vorliegt. Gut klebbare Kunststoffe wie ABS, Hart-PVC, Polycarbonat, Acrylglas oder GFK verbinden Sie mit Sekundenkleber, 2K-Methacrylat oder MS-Polymer. Schwer klebbare Kunststoffe wie PE, PP, POM, PTFE und Silikon brauchen einen passenden Primer; nur für PE und PP gibt es zusätzlich spezielle 2K-Acrylatklebstoffe, die ohne Primer auskommen. Polyamid ist je nach Typ und Feuchtegehalt nur bedingt klebbar; prüfen Sie es mit einer Probeklebung und setzen Sie gegebenenfalls einen Primer ein.

Kunststoff ist nicht gleich Kunststoff. Für die Klebetechnik zählt vor allem die Oberflächenenergie: Je niedriger sie ist, desto schlechter benetzt der Klebstoff die Fläche, und desto eher perlt er ab wie Wasser von einer gewachsten Oberfläche. Polyethylen (PE) und Polypropylen (PP) gehören zu dieser Gruppe, ebenso fluorierte Kunststoffe wie PTFE. Ohne Vorbehandlung erreichen Sie auf diesen Werkstoffen mit Standardklebstoffen bestenfalls ein Anhaften, aber keine belastbare Verbindung. Andere Kunststoffe lassen sich dagegen fast so einfach kleben wie Metall, reagieren aber empfindlich auf Lösemittel oder neigen zu Spannungsrissen.

Welcher Klebstoff passt?

Die Tabelle zeigt, welche Klebstofftypen sich für welche Kunststoffe eignen. Die Beispiele stammen aus dem Profishop; maßgeblich sind immer die Angaben im technischen Datenblatt.

Klebstofftypgeeignet fürStärkenBeispiel im Profishop
2K-Acrylat für PolyolefinePE und PP untereinanderverklebt PE und PP ohne Primer und ohne OberflächenvorbehandlungMD Poly 2K Acryl
Primer plus Sekundenkleberkleine Teile aus PE, PP, PTFE, POM oder Silikonmacht schwer klebbare Kunststoffe klebbar, schnelle HandfestigkeitMD-Primer Nr. 7
Cyanacrylat (Ethyl-Basis)gut klebbare Kunststoffe wie ABS oder Hart-PVC, Gummi, kleine Flächeneinkomponentig, Handfestigkeit in SekundenMD-GLUE SQ.414
2K-Methacrylat, restflexibelPolycarbonat und andere technische Kunststoffe, Kunststoff auf Metall, Werkstoffkombinationenhohe Schlag- und Schälfestigkeit, gleicht unterschiedliche Wärmeausdehnung ausMD Megabond 3000
2K-Acrylat, transparentAcrylglas, Polycarbonat, Glas, sichtbare Fugenhärtet glasklar und restflexibel ausMD Clearbond
2K-Cyanacrylatgebrochene Kunststoffteile, Konturen aufbauen, Kunststoff mit Holz oder Metallspaltfüllend, schlagfest, härtet unabhängig von der LuftfeuchteMD CA-Star Flex
MS-Polymer (elastisch)Kunststoffplatten, Verkleidungen, Profile, Kunststoff auf Metall oder Holzdauerelastisch, gleicht Bewegung aus, meist ohne PrimerMD MS Polymer

Den Kunststoff erkennen

Schauen Sie zuerst auf die Kennzeichnung am Bauteil. Spritzgussteile tragen oft ein Kürzel wie PP, PE, ABS oder PA in einem Recyclingsymbol oder zwischen spitzen Klammern. Fehlt die Kennzeichnung, geben Hinweise wie eine wachsartig glatte, leicht biegsame Oberfläche einen ersten Verdacht auf PE oder PP. Typische Bauteile aus Polyolefinen sind Behälter, Kanister, Rohre, Stoßfänger-Unterteile und viele Kfz-Verkleidungen. Im Zweifel klären Sie den Werkstoff beim Hersteller des Bauteils oder machen eine Probeklebung, bevor Sie in Serie gehen.

PE und PP kleben: zwei Wege

Für Polyolefine gibt es in der Praxis zwei bewährte Wege. Der erste ist ein Primer, der die Oberfläche chemisch so verändert, dass ein Sekundenkleber sie benetzen und darauf haften kann. Der MD-Primer Nr. 7 ist für PE, PP, PTFE und Silikon ausgelegt; laut Hersteller ist die Klebung damit nach 1 bis 2 Minuten handfest und nach 24 Stunden endfest. Dieser Weg eignet sich vor allem für kleinere Teile und Reparaturen.

Der zweite Weg ist ein Klebstoff, der für Polyolefine entwickelt wurde. Der MD Poly 2K Acryl ist ein faserverstärkter 2K-Acrylatklebstoff, der PE und PP laut Hersteller ohne Primer und ohne Oberflächenvorbehandlung verbindet und im Mischverhältnis 1:1 aus der Doppelspritze dosiert wird. Das spart einen Arbeitsschritt und bringt mehr Spaltfüllung als ein Sekundenkleber. Saubere, fettfreie Flächen sind aber auch hier Pflicht.

Sekundenkleber auf Kunststoff: worauf es ankommt

Sekundenkleber sind auf gut klebbaren Kunststoffen und Gummi oft die schnellste Lösung, solange die Teile eng aneinanderliegen. Entscheidend sind Viskosität und Spalt. Der mittelviskose MD-GLUE SQ.414 füllt laut Hersteller Spalte bis zu 0,10 mm, ist je nach Anwendung in 3 bis 30 Sekunden handfest und für –55 °C bis +80 °C ausgelegt. Größere Spalte überbrückt ein Sekundenkleber nicht zuverlässig; dafür ist ein 2K-Cyanacrylat oder ein 2K-Methacrylat besser geeignet. Wenn es in der Fertigung schneller gehen muss, verkürzt ein Aktivator die Zeit bis zur Handfestigkeit: Beim MD Aktivator Nr. 9 nennt der Hersteller 1 bis 4 Sekunden, abhängig von Klebstoff, Spalt und Raumtemperatur.

Kunststoff auf Metall

Wenn Kunststoff mit Metall verbunden wird, kommt zur Haftungsfrage die unterschiedliche Wärmeausdehnung hinzu. Kunststoff dehnt sich bei Erwärmung deutlich stärker aus als Stahl oder Aluminium. Eine starre, dünne Klebefuge wird dabei an den Rändern stark belastet. Restflexible 2K-Methacrylate oder elastische MS-Polymere nehmen diese Bewegung auf. Mehr dazu lesen Sie im Ratgeber zu Mischverbindungen.

Transparente Kunststoffe: Acrylglas und Polycarbonat

Acrylglas (PMMA) und Polycarbonat (PC) lassen sich gut kleben, sind aber empfindlich. Lösemittelhaltige Reiniger und manche Klebstoffe können Spannungsrisse auslösen, die sich als feine Haarrisse rund um die Klebestelle zeigen, oft erst nach Stunden oder Tagen. Prüfen Sie den Reiniger deshalb an einer verdeckten Stelle und wählen Sie einen Klebstoff, der für diese Kunststoffe freigegeben ist. Für unsichtbare Fugen eignet sich ein transparenter 2K-Acrylatklebstoff wie der MD Clearbond, der nach Herstellerangabe für Glas, Acrylglas, Polycarbonat und Metall ausgelegt ist.

Vorbehandlung

  1. Kunststoff bestimmen: Klären Sie anhand der Kennzeichnung oder beim Bauteilhersteller, um welchen Kunststoff es sich handelt. Davon hängt ab, ob Sie einen Primer brauchen.
  2. Reinigen und entfetten: Entfernen Sie Staub, Fett und vor allem Trennmittel aus der Fertigung. Trennmittelreste auf Spritzgussteilen sind eine der häufigsten Ursachen für schwache Kunststoffklebungen. Verwenden Sie einen Reiniger, der den Kunststoff nicht anlöst, und testen Sie ihn bei empfindlichen Kunststoffen vorher.
  3. Leicht anrauen, wo es sinnvoll ist: Auf glatten, harten Kunststoffen verbessert leichtes Anschleifen mit feinem Schleifvlies die Haftung. Bei transparenten Sichtflächen verzichten Sie darauf oder schleifen nur im späteren Klebebereich.
  4. Schleifstaub entfernen: Reinigen Sie nach dem Anrauen erneut und fassen Sie die Fläche danach nicht mehr an.
  5. Primer bei schwer klebbaren Kunststoffen: Tragen Sie den Primer dünn auf und halten Sie die Ablüftzeit des jeweiligen Produkts genau ein. Beim MD-Primer Nr. 7 nennt der Hersteller wenige Sekunden, beim Schwanheimer Primer Plus 15 bis 20 Sekunden, beim OTTO Primer 1227 für Dicht- und Klebstoffe dagegen mindestens 30 Minuten und höchstens 3 Stunden. Der Primer muss zum Klebstoffsystem passen.
  6. Klebstoff auftragen und fügen: Sekundenkleber dünn und einseitig auftragen, 2K-Klebstoffe über die Mischdüse dosieren und innerhalb der Topfzeit fügen.
  7. Fixieren und aushärten lassen: Halten Sie die Teile in Position, bis die Handfestigkeit erreicht ist, und belasten Sie erst nach der im Datenblatt genannten Endfestigkeit.

Typische Fehler

  • Kunststoff nicht bestimmt: Wer PP mit einem normalen Sekundenkleber ohne Primer klebt, bekommt eine Verbindung, die sich später mit dem Fingernagel ablösen lässt.
  • Primer und Klebstoff passen nicht zusammen: Primer sind auf bestimmte Klebstoffsysteme abgestimmt. Ein Primer für Sekundenkleber ist nicht automatisch für einen Dichtstoff geeignet und umgekehrt.
  • Ablüftzeit nicht eingehalten: Zu kurz abgelüftet, schließt der Klebstoff Lösemittel ein; zu lang gewartet, kann die Wirkung des Primers nachlassen. Halten Sie das Zeitfenster aus dem Datenblatt ein.
  • Falscher Reiniger: Aggressive Lösemittel lösen manche Kunststoffe an oder lösen Spannungsrisse aus, vor allem bei Acrylglas und Polycarbonat.
  • Trennmittel übersehen: Neue Spritzgussteile sehen sauber aus, tragen aber oft einen unsichtbaren Film aus der Form.
  • Zu viel Sekundenkleber: Dicke Schichten härten schlecht durch und können einen weißen Schleier um die Klebestelle verursachen. Dünn und einseitig auftragen.
  • Weich-PVC wie Hart-PVC behandelt: Weichmacher können in die Klebefuge wandern und die Verbindung mit der Zeit schwächen. Wählen Sie für Weich-PVC einen dafür freigegebenen Klebstoff und machen Sie eine Probeklebung.
  • Starre Klebung bei großen Kunststoffteilen: Kunststoffe dehnen sich bei Wärme deutlich stärker aus als Metall. Bei großen Teilen oder Mischverbindungen ist ein restflexibler oder elastischer Klebstoff die sicherere Wahl.

Eine Probeklebung mit Original-Bauteilen ist bei Kunststoffen besonders wichtig, weil Zusätze, Füllstoffe, Farbpigmente und Trennmittel die Haftung stark beeinflussen. Prüfen Sie das Bruchbild: Bleibt Klebstoff auf beiden Seiten zurück, passt die Haftung. Wiederholen Sie die Probe bei einem Chargen- oder Lieferantenwechsel, denn Teile mit gleicher Bezeichnung können sich trotzdem unterschiedlich kleben lassen.

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MD Poly 2K Acryl 1:1 - 2K-Acrylat-Industriekleber - verklebt PE & PP ohne Primer - 50 g Doppelspritze
MD Poly 2K Acryl 1:1 - 2K-Acrylat-Industriekleber - verklebt PE & PP ohne Primer - 50 g Doppelspritze
Prod.-Nr.: MPE.1.S50

MD Poly 2K Acryl – PE und PP kleben ohne PrimerDer MD Poly 2K Acryl von Marston-Domsel ist ein 2K-Acrylat-Industriekleber für eine der anspruchsvollsten Aufgaben der Klebetechnik: das Verbinden von Polyolefinen wie PE und PP. Als faserverstärkter Acrylatkleber ist er darauf ausgelegt, diese Werkstoffe mit niedriger Oberflächenenergie ohne Primer und ohne Oberflächenvorbehandlung zu fügen – dort, wo Standardklebstoffe an ihre Grenzen stoßen.Eigenschaften und Verarbeitung im ÜberblickDer Kleber wird in der praktischen 50-g-Doppelspritze geliefert und dosiert beide Komponenten im exakten Mischverhältnis 1:1 – gleichmäßig und ohne Verschnitt. Das macht die Verarbeitung prozesssicher und reproduzierbar, ob in Reparatur, Baugruppenmontage oder Kleinserie.Basis: 2K-Acrylat (Acrylatkleber), faserverstärktAnwendung: verklebt PE und PP ohne Primer und ohne OberflächenvorbehandlungMaterialmix: geeignet zum Verbinden von PE und PP untereinanderMischungsverhältnis: 1:1 über die DoppelspritzeGebinde: 50-g-Doppelspritze (Art.-Nr. MPE.1.S50)Konkrete Kennwerte zu Topfzeit, Hand- und Endfestigkeit sowie zum Temperatureinsatzbereich entnehmen Sie bitte dem technischen Datenblatt dieses Produkts – so arbeiten Sie mit den vom Hersteller freigegebenen Verarbeitungsparametern.Einsatzszenarien: Wenn Polyolefine geklebt werden müssenPE (Polyethylen) und PP (Polypropylen) gehören zu den Kunststoffen, die als besonders schwer klebbar gelten. Ihre niedrige Oberflächenenergie sorgt dafür, dass viele klassische Klebstoffe – etwa Sekundenkleber oder PU-Systeme – ohne aufwendige Vorbehandlung kaum tragfähige Verbindungen aufbauen. Genau für diese Fälle sind spezielle 2K-Acrylatsysteme die typische Wahl, wenn eine stoffschlüssige Verbindung gefordert ist.Typische Situationen für das Kleben von PP und das Kleben von PE reichen von Kunststoffreparaturen über die Montage von Baugruppen bis zur Serienfertigung. Auch der Materialmix ist gefragt: PE und PP miteinander oder mit anderen Werkstoffen zu verbinden, ist in der Praxis eine echte Königsdisziplin. Als PE-PP-Kleber adressiert der MD Poly diese Anforderung ohne separaten Primer-Schritt.Worauf Profis bei der Auswahl achten: Auch primerfreie Systeme setzen saubere, öl- und fettfreie Fügeteile voraus. Trennmittelreste auf Polyolefinen sind ein häufiger Grund für schwache Verbindungen – eine gründliche Entfettung vor dem Auftrag zahlt sich bei jeder Kunststoffverklebung aus. Prüfen Sie vor dem Serieneinsatz zudem stets eine Probeverklebung an Ihrem konkreten Werkstoff.Ihre Kaufargumente im Kleberkompass B2B-ShopDer MD Poly 2K Acryl verbindet die Vorteile eines spezialisierten Acrylatklebers mit praxisgerechtem Handling: Die 50-g-Doppelspritze im 1:1-Verhältnis liefert ein exaktes, verschnittarmes Dosieren – ideal für Einkäufer und Instandhalter, die einen zuverlässigen Kleber für PE und PP ohne zusätzlichen Vorbehandlungsaufwand suchen.Verklebt PE und PP ohne Primer – weniger ProzessschritteDefiniertes 1:1-Dosieren über die DoppelspritzeKompaktes 50-g-Gebinde für Reparatur, Montage und KleinserieSie möchten den MD Poly 2K Acryl für Ihre PE- und PP-Verklebungen einsetzen? Prüfen Sie die genauen Verarbeitungswerte im technischen Datenblatt oder nutzen Sie unsere Fachberatung – und bestellen Sie das 50-g-Gebinde direkt im Kleberkompass B2B-Shop.

Ab 16,39 €* / Stück (ab 72 Stück)

1 VPE = 12 Stück = 218,52 €

327,80 €* / 1 Kilogramm

MD-Primer Nr. 7 - Haftvermittler für Kunststoff - für PE, PP & Teflon - 15 ml Glasflasche m. Pinsel
MD-Primer Nr. 7 - Haftvermittler für Kunststoff - für PE, PP & Teflon - 15 ml Glasflasche m. Pinsel
Prod.-Nr.: MAC.P7

MD-Primer Nr. 7 – Haftvermittler Kunststoff für PE, PP & TeflonDer MD-Primer Nr. 7 ist ein professioneller Haftvermittler Kunststoff für schwer verklebbare Werkstoffe wie PE, PP, Silikon und Teflon®. Diese Kunststoffe zählen wegen ihrer niedrigen Oberflächenenergie zu den anspruchsvollsten überhaupt – ohne Vorbehandlung erzielen Sie bestenfalls ein Haften, niemals eine belastbare Verbindung. Genau hier setzt dieser Kunststoff Primer an: Er konditioniert die Oberfläche und macht selbst schwierige Polyolefine verklebbar.Eigenschaften und Verarbeitung im ÜberblickDer Primer für Kunststoff lässt sich einfach und prozesssicher verarbeiten. Tragen Sie eine dünne Schicht auf beide Fügeflächen auf und lassen Sie diese wenige Sekunden ablüften. Anschließend bringen Sie den Klebstoff auf und pressen die Teile zusammen. Laut Herstellerangabe erreichen Sie bereits nach 1–2 Minuten Handfestigkeit, nach 24 Stunden die volle Endfestigkeit.Macht PE, PP, PTFE und Silikon überhaupt erst verklebbarSchnelle Handfestigkeit nach 1–2 Minuten (laut Hersteller), volle Endfestigkeit nach 24 Stunden (laut Hersteller)Einfache Verarbeitung mit Pinsel oder Sprühkopf15 ml Glasflasche mit Pinsel – präzise für punktuelle ArbeitenBewährter Industriestandard von Marston-DomselExpertentipp – erst reinigen, dann grundieren: Ein Kunststoffhaftvermittler entfaltet seine Wirkung nur auf sauberen Flächen. Befreien Sie die Oberfläche vorab mit dem MARSTON CLEANER oder dem umweltfreundlichen MARSTON CLEAN GREEN von Öl, Fett und Feinstpartikeln. Diese Reihenfolge – reinigen, grundieren, kleben – ist der Unterschied zwischen einer haltbaren und einer enttäuschenden Verbindung.Einsatzszenarien und KontextPolyolefine wie Polyethylen und Polypropylen sowie fluorierte Kunststoffe wie PTFE gelten in der Klebtechnik als klassische Problemwerkstoffe. Ihre geringe Oberflächenenergie sorgt dafür, dass Klebstoffe die Fläche kaum benetzen können – eine stoffschlüssige Verbindung entsteht nur unzureichend. In der Praxis kommen daher zwei Wege in Frage: eine mechanische oder chemische Oberflächenvorbehandlung mit einem Haftvermittler oder speziell auf Polyolefine abgestimmte Klebstoffsysteme.Als Haftvermittler für PE und Haftvermittler für PP bereitet der MD-Primer Nr. 7 diese kritischen Kunststoffe gezielt auf die Verklebung vor. Typische Einsatzfelder sind Industrie, Fertigung und anspruchsvolle Reparaturen, bei denen Bauteile aus schwer verklebbaren Kunststoffen zuverlässig gefügt werden müssen. Profis achten bei der Auswahl vor allem auf saubere Fügeflächen, die richtige Ablüftzeit und die passende Kombination aus Primer und Klebstoff.Für die schnelle, hochfeste Verklebung empfiehlt sich die Kombination mit den MD GLUE Rapidklebern – etwa dem vielseitigen Rapid Secure oder der emissionsarmen MD GLUE EVOLUTION Linie. Wer die Aushärtung zusätzlich beschleunigen möchte, ergänzt den MD Aktivator Nr. 9. Möchten Sie ganz auf einen Primer verzichten, ist der MD POLY 1:1 eine Alternative: Dieser faserverstärkte 2K-Acrylatklebstoff wurde speziell für Polyolefine entwickelt und kommt ohne Oberflächenvorbehandlung aus.Kunststoff Primer kaufen – Gebinde für jeden BedarfIm kleberkompass B2B-Shop können Sie den Kunststoff Primer kaufen – exakt im passenden Gebinde für Ihren Bedarf:15 ml Glasflasche mit Pinsel – präzise für punktuelle Arbeiten15 ml Glasflasche mit Sprühkopf – schnell für größere Flächen250 ml Dose – für den regelmäßigen Werkstatteinsatz1000 ml Dose – wirtschaftlich für die SerienfertigungSo lässt sich der Haftvermittler Kunststoff kaufen, ohne Kompromisse bei Menge oder Verarbeitung einzugehen. Für Einkäufer und Instandhalter bedeutet das planbare Beschaffung vom Einzelstück bis zur Serienfertigung.Sie sind unsicher, welche Kombination aus Primer, Klebstoff und Gebinde zu Ihrem Prozess passt? Sprechen Sie unsere Fachberatung an – wir unterstützen Sie bei der Auswahl. Bestellen Sie den MD-Primer Nr. 7 als 15 ml Glasflasche mit Pinsel direkt im kleberkompass B2B-Shop und verkleben Sie zuverlässig, was bislang unverbindbar schien.

Varianten ab 3,53 €*
3,92 €* / Stück

1 VPE = 25 Stück = 98,00 €

In 2 Varianten verfügbar

261,33 €* / 1 Liter

MD-GLUE SQ.414 - Cyanacrylat-Sekundenkleber - für Kunststoff & Gummi, schnell
MD-GLUE SQ.414 - Cyanacrylat-Sekundenkleber - für Kunststoff & Gummi, schnell
Prod.-Nr.: MGL.SQ

MD-GLUE SQ.414 – Sekundenkleber mittelviskos für Kunststoff & GummiDer MD-GLUE SQ.414 ist ein Cyanacrylat-Sekundenkleber auf Ethyl-Basis, der für die schnelle, prozesssichere Verklebung von Kunststoffen und Gummi entwickelt wurde. Als Sekundenkleber mittelviskos vereint er punktgenaue Dosierbarkeit mit hoher Anfangsfestigkeit – die Kombination, die in Fertigung, Montage und Instandhaltung zählt. Wer auf Wiederholgenauigkeit angewiesen ist, findet in diesem Cyanacrylat-Kleber einen verlässlichen Partner.Eigenschaften und Verarbeitung im ÜberblickMit einer mittleren Viskosität von ca. 90–120 mPa·s liegt der SQ.414 exakt im Bereich, der sich für die meisten praktischen Fügeaufgaben durchgesetzt hat: Er läuft nicht unkontrolliert weg wie dünnflüssige Typen und lässt sich dennoch sauber dosieren. Das Spaltfüllvermögen von bis zu 0,10 mm gleicht kleine Unebenheiten der Fügeteile zuverlässig aus – ein Vorteil bei Bauteilen, die nicht perfekt planparallel aufeinandertreffen.Basis: Cyanacrylat auf bewährter Ethyl-BasisViskosität: mittelviskos, ca. 90–120 mPa·s (Herstellerangabe)Spaltfüllvermögen: bis zu 0,10 mm (Herstellerangabe)Handfestigkeit: je nach Anwendung in 3 bis 30 Sekunden (Herstellerangabe)Endfestigkeit: nach 24 Stunden (Herstellerangabe)Temperatureinsatzbereich: -55 °C bis +80 °C (Herstellerangabe)Eigenschaften: silikonfrei, sparsam im Verbrauch, schnell reagierendAushärtung: bei Raumtemperatur unter Luftfeuchtigkeit und leichtem KontaktdruckDie Verarbeitung erfolgt in drei Schritten: Fügeflächen sauber, öl- und fettfrei vorbereiten, den Kleber dünn und einseitig auftragen, Teile zusammenpressen. Optimale Ergebnisse erzielen Sie laut Hersteller bei ca. 65 % relativer Luftfeuchtigkeit. Der SQ.414 härtet ohne zusätzliche Energiezufuhr und ohne aufwändige Vorbereitung aus.Einsatzszenarien und Auswahl in der PraxisCyanacrylat-Klebstoffe sind die Standardwahl, wenn kleine bis mittlere Flächen schnell und ohne Werkzeugbindung gefügt werden müssen. Gegenüber Zwei-Komponenten-Klebstoffen entfällt das Anmischen, gegenüber lösemittelbasierten Systemen die lange Ablüftzeit – ein klarer Taktvorteil in Serie und Reparatur. Der SQ.414 ist bevorzugt für Kunststoffe und gut für Gummi geeignet – genau die Materialkombinationen, die in der Praxis am häufigsten anfallen. Als Sekundenkleber universal deckt er ein breites Spektrum ab: Elastomer-Dichtungen, Kunststoffgehäuse, O-Ringe, Gummi-Metall-Verbindungen und Kombinationen daraus.Typische Einsatzgebiete reichen von der Elektro- und Elektronikindustrie über den Maschinen- und Apparatebau bis zur Kunststoffverarbeitung, Gummi-Industrie und dem Modellbau. Profis achten bei der Auswahl vor allem auf die Viskosität passend zum Spalt und auf die Substratverträglichkeit: Bei der mittelviskosen Einstellung des SQ.414 bleibt der Kleber dort, wo er aufgetragen wird, und überbrückt zugleich kleine Toleranzen. Schwierige Werkstoffe wie PP, PE, PTFE und Silikon lassen sich ohne Vorbehandlung generell nicht dauerhaft fügen – hier ist der MD Primer Nr. 7 Pflicht: Eine dünne Schicht vorab aufgetragen, verwandelt er ein bloßes Haften in eine belastbare, stoffschlüssige Verklebung. Gerade im B2B-Umfeld mit wechselnden Substraten gehört ein solcher Primer in jede Werkstatt.Für Serien mit hoher Taktung empfiehlt der Hersteller den MD Aktivator CA Nr. 9: Er entfettet die Teile und verkürzt die Handfestigkeit laut Hersteller auf 1–4 Sekunden – ideal, wenn Fügeteile sofort weiterverarbeitet werden. Auf Holz- und saugfähigen Kunststoffoberflächen liefert alternativ der MD Active Cleaner Ergebnisse. Für punktgenaues Arbeiten sorgen die Feintropferspitze oder die Kapillardüse, die gezielten Auftrag ohne Überschuss ermöglichen. Rückstände entfernt der MD Klebstoffentferner.Kaufargumente für den B2B-EinkaufDen MD-GLUE SQ.414 erhalten Sie in den Gebinden 10 g, 20 g, 50 g und 500 g – vom Einzelplatz bis zur industriellen Großabnahme. Damit lässt sich der Bedarf vom Reparaturarbeitsplatz bis zur Serienfertigung präzise abdecken. Als B2B-Fachhändler liefert der Kleberkompass geprüfte Marston-Domsel-Qualität mit dem passenden Zubehör aus einer Hand. Die sparsame Verarbeitung und die kurze Handfestigkeit machen den Cyanacrylat-Kleber wirtschaftlich in der laufenden Fertigung.Sie benötigen weitere technische Details oder Unterstützung bei der Auswahl? Fordern Sie das technische Datenblatt an oder nutzen Sie unsere Fachberatung – wir helfen Ihnen, den passenden Cyanacrylat-Kleber und das richtige Zubehör für Ihre Anwendung zu finden. Jetzt beim Kleberkompass bestellen.

Varianten ab 1,72 €*
1,91 €* / Stück

1 VPE = 25 Stück = 47,75 €

In 4 Varianten verfügbar

MD Megabond 3000 restflexibel 10:1 - restflexibler 2K-Acryl-Konstruktionskleber - restflexibel & schnellhärtend
MD Megabond 3000 restflexibel 10:1 - restflexibler 2K-Acryl-Konstruktionskleber - restflexibel & schnellhärtend
Prod.-Nr.: MMB.3

MD Megabond 3000 Kleber: restflexibler 2K-Acryl-KonstruktionskleberDer MD Megabond 3000 Kleber von Marston-Domsel ist ein restflexibler 2K-Acryl-Konstruktionskleber für das anspruchsvolle industrielle Fuegen. Er richtet sich an Konstrukteure, Fertigungsleiter und Verarbeitungsprofis, die hohe Festigkeit mit dauerhafter Beweglichkeit verbinden muessen. Das Produkt schliesst die Luecke dort, wo Schweissen, Nieten oder starre Klebeverfahren an ihre Grenzen stossen. Weil er Schwingungen, Stoesse und thermische Materialdehnungen aufnimmt, ohne zu ver014ben, eignet er sich für dynamisch belastete Verbindungen unterschiedlicher Werkstoffe. Als schnellhärtendes System reduziert er Durchlaufzeiten und schafft prozesssichere Verklebungen, die auch unter Dauerbelastung zuverlässig halten.Eigenschaften im ÜberblickRestflexibler 2K-Acryl-Konstruktionskleber auf Basis moderner AcrylatchemieMischungsverhältnis 10:1, verarbeitet aus der 490 g DoppelkartuscheSchnellhärtend für kurze Fixier- und DurchlaufzeitenHohe Schlag- und SchaelfestigkeitStoss- und vibrationsfeste VerbindungenVerklebt nahezu jedes Material, auch WerkstoffkombinationenGleicht unterschiedliche Ausdehnungskoeffizienten dauerhaft ausAlle verbindlichen Kennwerte zu Topfzeit, Endfestigkeit und Temperaturbereich entnehmen Sie bitte dem Datenblatt des Herstellers.Anwendung und VerarbeitungFür ein zuverlässiges Ergebnis muessen die Fuegeflächen sauber, fettfrei und trocken sein. Entfernen Sie Rost, Zunder, Trennmittel und lose Partikel und reinigen Sie die Oberflächen mit einem geeigneten Reiniger. Die 490 g Doppelkartusche wird in ein passendes Auspressgeraet eingesetzt; zu Beginn wird ein kurzer Vorlauf verworfen, bis beide Komponenten gleichmäßig austreten. Setzen Sie einen passenden Statikmischer auf, damit Harz und Härter homogen und blasenfrei zusammengefuehrt werden. Tragen Sie den Klebstoff innerhalb der Topfzeit auf, fuegen Sie die Bauteile und fixieren Sie sie bis zur Handfestigkeit. Überschuss lassen sich im frischen Zustand entfernen. Die genaue Aushärte- und Belastungszeit richtet sich nach Temperatur und Schichtdicke und ist dem Datenblatt zu entnehmen.Prozesssicherheit und WirtschaftlichkeitDer wirtschaftliche Nutzen eines 2K-Systems entsteht aus reproduzierbarer Dosierung und systemtreuem Handling. Wird das vorgegebene Mischungsverhältnis über einen passenden Statikmischer eingehalten, sinkt das Risiko von Fehlmischungen, die zu unzureichender Aushaertung und spaeteren Reklamationen fuehren. Saubere Fuegeflächen und ein definierter Auftrag reduzieren Ausschuss und Nacharbeit. Da schnellhärtende Systeme die Fixierzeiten verkuerzen, verringern sich Stillstaende an Montageplaetzen. Konsistente Ablaeufe machen Ergebnisse planbar und senken versteckte Kosten durch Nachbesserung oder Bauteilausfall im Feld.Einsatzbereiche im B2BRestflexible 2K-Acrylatkleber sind praedestiniert für den Karosserie- und Fahrzeugbau, den Apparate- und Maschinenbau sowie den Metall- und Blechbau. Überall dort, wo Bauteile arbeiten und Werkstoffe mit unterschiedlichen Ausdehnungskoeffizienten aufeinandertreffen, gleicht das restflexible System Spannungen aus. Typische Szenarien sind das Fuegen von Aluminium mit Edelstahl, das Verkleben von Trägern, Profilen und Gehäusen sowie Anwendungen mit Stoss- und Vibrationsbelastung, bei denen mechanische Verbindungen ergänzt oder ersetzt werden.Lagerung und HandhabungLagern Sie die Doppelkartusche kühl, trocken und in der Originalverpackung verschlossen. Vermeiden Sie direkte Sonneneinstrahlung und Frost. Nach Gebrauch verbleibt der ausgehärtete Mischer als Verschluss auf der Kartusche; für den nächsten Einsatz wird ein frischer Statikmischer verwendet. Beachten Sie stets die Angaben des Herstellers zu Haltbarkeit und Sicherheit sowie das jeweilige Sicherheitsdatenblatt.Auswahl und KompatibilitaetBei der Systemauswahl sollten Einkaeufer auf das passende Mischungsverhältnis, die Kartuschengröße und den korrekten Statikmischer achten, damit die Dosierung reproduzierbar bleibt. Entscheidend sind ausserdem die geforderte Flexibilitaet, die Substratkombination sowie die spaetere Belastung durch Temperatur und Vibration. Für dauerelastische Anforderungen kann der MD MS Polymer Ultra Flex oder der MD FLEX PU eine Alternative sein. Für metallgefüllte Reparaturen bietet sich das MD MET Flüssigmetall 2K an. Für verbindliche Auswahlkriterien ziehen Sie das Datenblatt heran oder nutzen Sie unsere Fachberatung.

Varianten ab 8,97 €*
9,97 €* / Stück

1 VPE = 9 Stück = 89,73 €

In 2 Varianten verfügbar

20,35 €* / 1 Kilogramm

MD Clearbond transparent 10:1 - transparenter 2K-Acryl-Konstruktionskleber - für unsichtbare Verklebungen & restflexibel
MD Clearbond transparent 10:1 - transparenter 2K-Acryl-Konstruktionskleber - für unsichtbare Verklebungen & restflexibel
Prod.-Nr.: MMB.C

MD Clearbond – transparenter, restflexibler 2K-Acrylkleber für unsichtbare Verklebungen: extrem stark, lange VerarbeitungszeitWenn die Klebefuge unsichtbar bleiben muss und trotzdem industrielle Festigkeit liefern soll, führt kein Weg am MD Clearbond vorbei. Dieser transparente 2-Komponenten Acrylatklebstoff im Mischungsverhältnis 10:1 verbindet glasklare Optik mit der Belastbarkeit eines echten Konstruktionsklebers – und setzt damit den Maßstab für den professionellen Einsatz in Industrie, Handwerk und Fertigung.Acrylkleber transparent für Verklebungen, die man nicht siehtDer MD Clearbond ist als Acrylkleber transparent kompromisslos auf eine Anforderung ausgelegt: maximale Haltekraft bei minimaler Sichtbarkeit. Die Klebefuge härtet glasklar aus und bleibt restflexibel, sodass sie Spannungen aufnimmt, statt zu reißen. Genau das macht ihn zur ersten Wahl für sichtbare Bauteile aus Glas, Acrylglas, Polycarbonat und Metall – überall dort, wo eine unsaubere, milchige oder vergilbte Klebenaht das Endprodukt entwerten würde.Als 2 Komponenten Kleber transparent arbeitet der MD Clearbond mit zwei exakt aufeinander abgestimmten Komponenten, die erst beim Austritt aus der 50-g-Doppelspritze vermischt werden. Das Ergebnis ist eine chemisch vernetzte, hochbelastbare Verbindung, die konventionellen Sekundenklebern in Festigkeit, Alterungsbeständigkeit und Schlagzähigkeit deutlich überlegen ist.Extrem starker Konstruktionskleber mit langer VerarbeitungszeitDie Stärke des MD Clearbond liegt in der Kombination aus Leistung und Kontrolle. Als 2k Kleber transparent bietet er eine bewusst lange Verarbeitungszeit – ein entscheidender Vorteil bei großflächigen Verklebungen, Mehrfachverklebungen und exakten Positionierungen. Sie haben ausreichend Zeit, Bauteile sauber auszurichten und zu korrigieren, bevor der Klebstoff anzieht.Nach der Aushärtung zeigt MD Clearbond seine Stärken. Er ist stoß- und vibrationsfest. Er ist beständig gegen Chemikalien und Witterung. Er bewährt sich im Dauereinsatz unter rauen Industriebedingungen. Diese Eigenschaften prädestinieren ihn für den Fahrzeug- und Karosseriebau, den Apparate- und Maschinenbau, die Schaufenster-, Display- und Vitrinenfertigung sowie für anspruchsvolle Reparaturen, bei denen Optik und Festigkeit gleichermaßen zählen.Expertentipp: So holen Sie das Maximum aus dem MD Clearbond herausEin Hochleistungsklebstoff entfaltet seine volle Leistung nur bei korrekter Verarbeitung. Reinigen und entfetten Sie die Fügeteile vor dem Auftrag gründlich und rauen Sie glatte Oberflächen leicht an – für die Vorbehandlung empfehlen wir den MD Active Cleaner, der Fett-, Öl- und Trennmittelrückstände zuverlässig entfernt und so die Haftung spürbar erhöht.Für eine saubere, blasenfreie Mischung beider Komponenten ist die Mixtülle 10:1 (MMT.S10:1) Pflicht. Nutzen Sie pro Verklebung eine neue Mischdüse. So bleibt das Mischungsverhältnis gleichmäßig. Wer regelmäßig verklebt oder einen gleichmäßigen Materialaustrag braucht, ergänzt die Doppelspritze mit der passenden Dosierpistole. Sie ist für 10:1-Kartuschen (MZ.DP.2) geeignet und ermöglicht ermüdungsfreies, präzises Arbeiten.Wenn Transparenz keine Rolle spieltNicht jede Anwendung verlangt eine glasklare Fuge. Für opake Hochlastverklebungen mit noch höherer Temperaturbeständigkeit ist der MD Megabond 3000 die logische Ergänzung im Sortiment. So decken Sie mit zwei aufeinander abgestimmten Produkten nahezu jede industrielle Klebeaufgabe ab – transparent wie auch eingefärbt, von der filigranen Sichtverklebung bis zur tragenden Strukturverbindung.MD Clearbond – die Referenz für transparente IndustrieverklebungenMit dem MD Clearbond entscheiden Sie sich für einen 2 Komponenten Kleber transparent, der industrielle Festigkeit und unsichtbare Optik kompromisslos vereint. Restflexibel, stoß- und vibrationsfest, chemikalien- und witterungsbeständig – und dabei so dezent, dass die Verklebung im Endprodukt verschwindet. Wer dauerhaft hält und dabei sauber arbeitet, greift zum transparenten Acrylkleber von Marston-Domsel. Jetzt im Kleberkompass B2B-Shop bestellen.

Varianten ab 8,47 €*
9,41 €* / Stück

1 VPE = 10 Stück = 94,10 €

In 2 Varianten verfügbar

188,20 €* / 1 Kilogramm

2K-Cyanacrylatkleber MD CA-Star FLEX, transparent, für Kunststoffe, Holz, Metall
2K-Cyanacrylatkleber MD CA-Star FLEX, transparent, für Kunststoffe, Holz, Metall
Prod.-Nr.: MGL.STAR.F

MD CA-Star Flex - 2K-Cyanacrylatkleber für anspruchsvolle VerklebungenDer MD CA-Star Flex von Marston-Domsel ist ein 2K-Cyanacrylatkleber, der die Schnelligkeit eines Sekundenklebers mit der strukturellen Festigkeit eines Zweikomponentensystems verbindet. Er richtet sich an Betriebe, die Kunststoffe, Holz und Metall dauerhaft, schlagfest und spaltfüllend verkleben müssen. Dort, wo klassische CA-Kleber an Spalten, Schlagbelastung oder Über-Kopf-Anwendungen scheitern, liefert dieses System belastbare Ergebnisse. Durch das Zweikomponentenprinzip härtet der Klebstoff unabhängig von der Umgebungsfeuchte durch - eine Antwort auf typische Grenzen einkomponentiger Sekundenkleber in Fertigung, Reparatur und Konstruktion.Eigenschaften im Überblick2K-Cyanacrylat auf Zweikomponentenbasis für strukturelle FestigkeitDefiniertes Mischungsverhältnis durch Austrag über MischtülleSpaltfüllend - überbrückt größere Fügespalte als klassische CA-KleberSchlagfest und dynamisch belastbar nach dem AushärtenMechanisch bearbeitbar: schleifen, bohren, fräsen, überlackierenThixotrop und standfest - auch über Kopf verarbeitbarFür Kunststoffe, Holz und Metall geeignetDetaillierte Aushärte- und Kennwerte siehe DatenblattAnwendung und VerarbeitungDie Fügeflächen werden vor der Verarbeitung gereinigt, entfettet und getrocknet. Die Kartusche wird mit passender Mischtülle bestückt, damit Basis und Härter beim Austrag exakt vermischt werden. Vor dem eigentlichen Auftrag empfiehlt sich ein kurzer Vorlauf, um ein gleichmäßiges Mischungsbild sicherzustellen. Der Klebstoff wird zügig auf eine Fügefläche aufgetragen und die Teile werden ohne langes Zögern zusammengeführt und fixiert. Da das System spaltfüllend arbeitet, lassen sich auch Fehlstellen, ausgebrochene Ecken oder Gewindeaufnahmen aufbauen. Nach dem Abbinden kann die Klebefuge geschliffen, gebohrt, gefräst und überlackiert werden. Angesetztes, nicht verarbeitetes Material in der Mischtülle härtet aus - für Folgeaufträge eine frische Tülle verwenden. Die genauen Topf- und Aushärtezeiten entnehmen Sie dem Datenblatt.Prozesssicherheit und WirtschaftlichkeitDas definierte Mischungsverhältnis über die Mischtülle sorgt für reproduzierbare Verklebungen und macht das Ergebnis unabhängig von schwankender Umgebungsfeuchte. Wer systemtreu mit den passenden Tüllen und einer standardisierten Dosierung arbeitet, reduziert Fehlverklebungen, Ausschuss und Reklamationen. Die spaltfüllende Eigenschaft ersetzt aufwendige Nacharbeit an unebenen oder toleranzbehafteten Bauteilen. Weil sich die Klebefuge nachbearbeiten lässt, sinkt der Aufwand für Ersatzteile - viele Bauteile lassen sich reparieren statt tauschen. Sauberes Handling verhindert vorzeitiges Aushärten in der Tülle und hält die Materialkosten kalkulierbar.Einsatzbereiche im B2BTypische Anwender finden sich in Kunststoffverarbeitung, Modell- und Formenbau, Elektronik, Feinmechanik sowie in der allgemeinen Instandhaltung. Der Kleber verbindet gebrochene Kunststoffteile, konfektioniert Baugruppen aus Kunststoff, Holz und Metall und baut fehlende Konturen wieder auf. In der Reparatur eignet er sich für ausgerissene Gewindeaufnahmen, gebrochene Ecken und dynamisch belastete Fügungen. Überall, wo schnelle, schlagfeste und bearbeitbare Verbindungen gefordert sind und die Umgebungsfeuchte nicht kontrolliert werden kann, spielt ein 2K-Cyanacrylat seine Stärken aus.Lagerung und HandhabungCyanacrylate werden kühl und trocken in der original verschlossenen Verpackung gelagert und vor direkter Sonne sowie Wärmequellen geschützt. Behälter nach Gebrauch dicht verschließen und Reste nicht zurückführen. Angebrochene Kartuschen mit frischer Tülle wieder verschließen. Beachten Sie die Herstellerangaben zu Haltbarkeit und Lagerbedingungen auf Etikett und Datenblatt. Ausgehärtete Reste und leere Gebinde fachgerecht entsorgen.Auswahl und KompatibilitätBei der Auswahl zählen vor allem geforderte Spaltüberbrückung, Schlagfestigkeit, zu verklebende Werkstoffe und die Frage, ob nachträglich bearbeitet werden soll. Der CA-Star Flex ist auf spaltfüllende, schlagfeste und bearbeitbare Verbindungen ausgelegt. Für dünne Fugen und schnelle Standardverklebungen können einkomponentige Typen wie MD-GLUE 100 oder MD-GLUE 101 ausreichen. Ist eine höhere Viskosität für senkrechte Flächen gefragt, lohnt der Blick auf MD-GLUE 200. Prüfen Sie Werkstoffverträglichkeit, Spaltmaß und Verarbeitungszeit anhand des Datenblatts, um das passende System einzukaufen.

Varianten ab 12,85 €*
14,28 €* / Stück

1 VPE = 6 Stück = 85,68 €

In 2 Varianten verfügbar

MD MS Polymer - Profi-Montagekleber - extra starke Haftung & dauerelastisch - 440 g Kartusche
MD MS Polymer - Profi-Montagekleber - extra starke Haftung & dauerelastisch - 440 g Kartusche
Prod.-Nr.: MMS

MD MS Polymer – Profi-Montagekleber mit extra starker HaftungWenn maximale Haftkraft auf dauerhafte Elastizität trifft, ist der MS Polymer Montagekleber von Marston-Domsel die professionelle Wahl. Dieser hochwertige MS Polymer Kleber vereint enorme Anfangs- und Endfestigkeit mit bleibender Flexibilität – für anspruchsvolle Kleb- und Dichtarbeiten in Handwerk und Industrie. Als moderner MS Hybrid Polymer verbindet er die Stärken von Polyurethan, Silikon und Acrylat in einem einzigen Produkt.Eigenschaften und Verarbeitung im ÜberblickDer MD MS Polymer haftet zuverlässig auf einer Vielzahl von Untergründen – in den meisten Fällen ganz ohne Primer. Durch seine bleibende Elastizität gleicht er Vibrationen, Stöße und thermische Bewegungen aus, ohne zu reißen, und ersetzt so klassische Befestigungen wie Schrauben, Nieten oder Schweißnähte.Haftung auf Metall, Kunststoff, Holz, Stein, Glas und lackierten Flächen – meist ohne PrimerDauerelastisch und über Jahre flexibel sowie hoch belastbarSchnelle Durchhärtung für zügiges Weiterarbeiten in Serienfertigung und TagesgeschäftFrei von Isocyanat und SilikonÜberlackier- und überstreichbar sowie nass-in-nass verarbeitbarUV-, witterungs-, salzwasser- und chlorbeständigTemperaturbeständig von -40 °C bis +100 °C, schrumpfarm und alterungsbeständigErhältlich in Weiß, Grau, Schwarz und TransparentGEV-EMICODE-lizenziert und MED 2014/90/EU-zertifiziert440-g-KartuscheEinsatzszenarien und Auswahl in der PraxisMS-Polymer-Kleb- und Dichtstoffe haben sich als flexible Allrounder etabliert: Sie schließen die Lücke zwischen reinen Dichtstoffen und hochfesten Konstruktionsklebstoffen und punkten dort, wo eine stoffschlüssige Verbindung gleichzeitig elastisch bleiben soll. Anders als Silikone sind sie in der Regel überstreichbar, anders als klassische PU-Kleber kommen sie ohne Isocyanat aus – ein Vorteil bei Verarbeitung und Handhabung.Konkret eignet sich der MD MS Polymer für den Fahrzeug-, Karosserie- und Containerbau ebenso wie für den Metall- und Lüftungsbau. Auch für dauerhaft elastische Fugen im Außenbereich ist er ideal, da er dynamische Beanspruchung und Witterung zuverlässig aufnimmt. Profis achten bei der Auswahl vor allem auf die zu erwartende Bewegung der Fuge, die Untergrundkombination und die geforderte Beständigkeit – Kriterien, die dieser MS Polymer Klebstoff durch seine Kombination aus Festigkeit und Elastizität abdeckt.Expertentipp zur Vorbehandlung: Jede Verklebung ist nur so gut wie ihre Vorbehandlung. Reinigen und entfetten Sie die Klebeflächen konsequent mit dem Marston Cleaner oder dem umweltfreundlichen Marston Clean Green. Bei kritischen Metalluntergründen wie Edelstahl, Zink oder Aluminium – besonders in korrosiver oder salzwasserbelasteter Umgebung – empfehlen wir zusätzlich den MD Primer Nr. 9 Metall. Für poröse Untergründe wie Mauerwerk, Naturstein oder unbehandeltes Holz sichert der MD Primer Nr. 8 die Haftung. Für sauberes Arbeiten greifen Sie zur MD Dosierpistole MZ.DP.300 oder zur Druckluftpistole MZ.DP.300-P für ermüdungsfreies Verarbeiten bei hohem Materialdurchsatz; mit Breitschlitzdüse oder Flachraupenadapter setzen Sie breite Klebraupen präzise und materialsparend.Kaufargumente für den B2B-EinsatzMit der 440-g-Kartusche und vier Farbvarianten deckt der MD MS Polymer viele Anwendungsfälle ab – von der Strukturverklebung über die spritzbare Nahtabdichtung bis zur anspruchsvollen Montage. Benötigen Sie höhere Endfestigkeit, ist der MD MS Ultra Flex für hochbeanspruchte Strukturverklebungen die richtige Wahl. Für Anwendungen mit sofortiger Anfangshaftung – schwere Teile über Kopf oder an vertikalen Flächen ohne Abrutschen – setzen Profis auf den MD MK 3000 Montagekleber, der ohne zusätzliche Fixierung hält.Sichern Sie sich jetzt Profi-Qualität im Kleberkompass B2B-Shop. Bei Fragen zur Untergrundeignung oder Verarbeitung steht Ihnen unsere Fachberatung gerne zur Seite – bestellen Sie den MS Polymer Montagekleber direkt in der gewünschten Farbe.

Varianten ab 7,86 €*
8,73 €* / Stück

1 VPE = 20 Stück = 174,60 €

In 9 Varianten verfügbar

19,84 €* / 1 Kilogramm

OTTO Primer 1227 - Der Kunststoff-Primer
OTTO Primer 1227 Kunststoff-Primer - PR1227
Prod.-Nr.: PR1227

OTTO Primer 1227 Kunststoff-Primer (PR1227) – Haftvermittler für viele KunststoffeDer OTTO Primer 1227 Kunststoff-Primer von Otto-Chemie ist ein Haftvermittler, der die Haftung von Dicht- und Klebstoffen auf vielen Kunststoffen gezielt verbessert. Er ist toluolfrei formuliert und überzeugt durch eine kurze Ablüftezeit – ein praxisrelevanter Vorteil, wenn Sie im Arbeitsablauf keine langen Wartezeiten einplanen möchten.Eigenschaften und Verarbeitung des OTTO Primer 1227Der Primer 1227 dient der Haftungsverbesserung und kann Spannungsrisse vermeiden. Beim Auftrag gilt es, die vorgegebene Ablüftezeit einzuhalten, damit sich die volle Haftwirkung entfalten kann. Die wichtigsten Merkmale im Überblick:Haftvermittler zur Haftungsverbesserung auf vielen KunststoffenAblüftezeit mindestens 30 Minuten, maximal 3 StundenToluolfrei formuliertKann Spannungsrisse vermeidenKurze Ablüftezeit für zügige ArbeitsabläufeWichtig für die Praxis: Halten Sie das genannte Zeitfenster zwischen mindestens 30 Minuten und maximal drei Stunden ein. Wird die Ablüftezeit unterschritten, ist das Lösemittel noch nicht ausreichend verflogen; wird sie überschritten, sollte der Auftrag entsprechend den Herstellerangaben wiederholt werden.Der Primer ist leicht entzündbar (Signalwort „Gefahr“, GHS02/GHS07). Verarbeiten Sie ihn nur im Freien oder in gut belüfteten Räumen, halten Sie ihn von Zündquellen fern und tragen Sie Schutzhandschuhe sowie Augen-/Gesichtsschutz. Beachten Sie die vollständigen H- und P-Sätze im Sicherheitsdatenblatt.Typische Einsatzszenarien für Kunststoff-PrimerKunststoffe zählen zu den anspruchsvollsten Untergründen in der Klebe- und Dichttechnik. Viele Kunststoffoberflächen sind energiearm oder verfügen über eine glatte, wenig saugende Struktur, sodass Dicht- und Klebstoffe ohne Vorbehandlung nur eingeschränkt haften. Genau hier setzen Primer als Haftvermittler an: Sie bereiten den Untergrund so vor, dass der nachfolgende Dicht- oder Klebstoff dauerhaft anbinden kann.Profis setzen Kunststoff-Primer typischerweise dort ein, wo Anschlussfugen, Verklebungen oder Verglasungen auf Kunststoffbauteilen ausgeführt werden und eine belastbare, langzeitstabile Haftung gefordert ist. Der Vorteil eines toluolfreien Produkts wie des OTTO Primer 1227 liegt im Verzicht auf diesen besonders kritischen Lösemittelbestandteil – ein Argument, das im gewerblichen Umfeld und bei Arbeitsschutzvorgaben zunehmend Gewicht hat.Worauf Fachanwender bei der Auswahl achten: Der Primer muss zur Kombination aus konkretem Untergrund und eingesetztem Dicht- bzw. Klebstoff passen. Da nicht jeder Kunststoff gleich reagiert, empfiehlt sich im Zweifel eine Eignungs- und Haftungsprüfung an einem Musterteil unter Praxisbedingungen.Kaufargumente für Einkäufer und VerarbeiterFür den professionellen Einsatz spricht beim OTTO Primer 1227 die Kombination aus praxisgerechter Handhabung und moderner Rezeptur. Die kurze Ablüftezeit hält Ihre Prozesse zügig, das definierte Zeitfenster von 30 Minuten bis 3 Stunden gibt Planungssicherheit im Arbeitsablauf. Die toluolfreie Formulierung ist ein handfestes Argument für Betriebe, die Wert auf zeitgemäße Lösemittelprofile legen. Alle verbindlichen technischen Werte, Freigaben und Verarbeitungshinweise entnehmen Sie dem technischen Datenblatt des Herstellers.Sie sind unsicher, ob der OTTO Primer 1227 zu Ihrer Untergrund-/Dichtstoffkombination passt? Prüfen Sie das technische Datenblatt sowie das Sicherheitsdatenblatt und nehmen Sie für eine passgenaue Empfehlung unsere Fachberatung in Anspruch.

Varianten ab 22,84 €*
25,38 €*

In 2 Varianten verfügbar

Häufige Fragen

Wie kann man PE und PP kleben?

PE und PP kleben Sie entweder mit einem Primer und anschließend einem Sekundenkleber oder mit einem speziellen 2K-Acrylatklebstoff für Polyolefine. Beide Kunststoffe haben eine sehr niedrige Oberflächenenergie, sodass normale Klebstoffe kaum haften. Der MD-Primer Nr. 7 macht PE, PP, PTFE und Silikon klebbar; der MD Poly 2K Acryl verbindet PE und PP laut Hersteller ohne Primer. Saubere, fettfreie Flächen sind in beiden Fällen Pflicht.

Wie entferne ich Sekundenkleber-Reste von Kunststoff?

Sekundenkleber-Reste lösen Sie am schonendsten mit einem Klebstoffentferner, statt sie abzukratzen oder abzuschleifen. Der MD-Klebstoffentferner löst laut Hersteller frische und ausgehärtete Reste, ohne die Fläche darunter anzugreifen, und ist unter anderem für Kunststoffe geeignet. Machen Sie zuerst einen Materialtest an einer unauffälligen Stelle, lassen Sie das Mittel einwirken, nehmen Sie den aufgeweichten Kleber ab und reinigen Sie die Fläche.

Welcher Klebstoff eignet sich für Acrylglas und Polycarbonat?

Für Acrylglas und Polycarbonat eignen sich transparente 2K-Acrylatklebstoffe und Klebstoffe, die ausdrücklich für diese Kunststoffe freigegeben sind. Beide Werkstoffe reagieren empfindlich auf manche Lösemittel und können Spannungsrisse bilden. Testen Sie Reiniger und Klebstoff deshalb vorher an einer verdeckten Stelle. Der MD Clearbond härtet glasklar und restflexibel aus und ist laut Hersteller für Glas, Acrylglas, Polycarbonat und Metall ausgelegt.

Warum härtet Sekundenkleber auf Kunststoff manchmal nur langsam aus?

Sekundenkleber härtet mit der Luftfeuchtigkeit aus; bei trockener Luft, dicken Klebstoffschichten oder großen Spalten dauert das deutlich länger. Für den MD-GLUE SQ.414 nennt der Hersteller etwa 65 % relative Luftfeuchtigkeit als optimal. Tragen Sie dünn und einseitig auf und sorgen Sie für eine enge Passung. Ein Aktivator verkürzt die Zeit bis zur Handfestigkeit; beim MD Aktivator Nr. 9 nennt der Hersteller 1 bis 4 Sekunden.

Hält Sekundenkleber auf Kunststoff?

Auf gut klebbaren Kunststoffen wie ABS oder Hart-PVC hält Sekundenkleber sehr gut, auf PE, PP, POM, PTFE und Silikon nur mit Primer. Polyamid ist je nach Typ und Feuchtegehalt nur bedingt klebbar; hier helfen eine Probeklebung und gegebenenfalls ein Primer. Wichtig ist eine enge Passung, denn der MD-GLUE SQ.414 füllt laut Hersteller nur Spalte bis 0,10 mm. Für größere Spalte nehmen Sie einen 2K-Klebstoff.

Kleberkompass 360° Service

Zögern Sie nicht unsere Klebeexperten zu Fragen, wir unterstützen gerne kostenlos von der ersten Idee bis zur Serie. Ihr persönlicher Klebeexperte - in jeder Projektphase.

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