Die Anforderungen an Klebprozesse unterscheiden sich je nach Branche, der Kern bleibt gleich: Material, Verarbeitung und Umgebungsbedingungen müssen zu jedem Bauteil nachvollziehbar sein. Die folgenden Beispiele zeigen, wie B.A.T. dabei hilft. Die Kennzahlen stammen aus Fallbeispielen des Herstellers und sind als solche gekennzeichnet.
Automotive
Bei Reklamationen von Fahrzeugherstellern muss der Zulieferer belegen, unter welchen Bedingungen eine Klebnaht entstanden ist. Mit B.A.T. liegen Temperatur und Luftfeuchte am Klebplatz zum Zeitpunkt der Verklebung im Protokoll vor, ebenso Klebstoff, Charge und Werker. Laut Hersteller sank die Bearbeitungszeit für Reklamationen in einem Fallbeispiel aus der Automobilindustrie um 63 %.
Luftfahrt
Klebstoffe für Faserverbundbauteile haben enge Vorgaben für Lagertemperatur und Haltbarkeit. Sensoren überwachen Lager und Kühlzellen lückenlos, die KlebeDoku sperrt abgelaufenes Material. Für Betriebe mit EN 9100 enthält der Enterprise-Tarif der KlebeDoku die passende Dokumentation. Laut Hersteller sparte ein Luftfahrtbetrieb so rund 212.000 € Materialwert pro Jahr.
Medizintechnik
Im Reinraum der Klasse 7 sind Klima und Prozessschritte streng vorgegeben. FDA 21 CFR Part 11 und die Medizinprodukteverordnung (MDR) verlangen elektronische Aufzeichnungen, die sich nicht unbemerkt ändern lassen. Die KlebeDoku protokolliert mit Zeitstempel, Anwender- und Geräte-ID und sichert jeden Eintrag mit einer SHA-256-Hash-Kette. Laut Hersteller erreichte ein Medizintechnik-Kunde damit bei FDA-Inspektionen eine Audit-Quote von 100 %.
Schienenfahrzeuge
Wer Schienenfahrzeuge klebt, arbeitet nach DIN 6701. Die Norm verlangt unter anderem eine durchgängige Dokumentation der Klebarbeiten und die Aufsicht durch qualifiziertes Klebaufsichtspersonal. Die KlebeDoku unterstützt das mit einer Vier-Augen-Freigabe durch Werker, Gruppenleiter und Klebaufsichtsperson; DIN 6701 ist im Enterprise-Tarif enthalten.
Weitere Einsatzbereiche
Der Hersteller nennt außerdem Möbelfertigung, Verpackung und E-Mobilität. Die Sensoren selbst eignen sich für jede Raumüberwachung, etwa in Pharma-, Lager- und Lebensmittelbetrieben.
Was alle Branchen gemeinsam haben
Unabhängig von der Branche beginnt ein Projekt meist mit wenigen Sensoren an den kritischen Stellen: am Klebplatz, im Klebstofflager und in der Kühlzelle. Ein Gateway deckt in der Regel die ganze Halle ab. Danach folgen die KlebeDoku für die Werker und Grenzwerte, die Ihr Klebfachingenieur festlegt. In der Demo gehen wir diese Schritte mit Ihnen anhand Ihres Hallenplans durch.
Passende Bausteine

Sensoren und Gateways
LoRaWAN-Sensoren der LX-100-Serie und Gateways der GW-Serie für Halle und Außenbereich.

BAT Cloud
Live-Dashboard, Hallenplan, Alarme und Reports für Qualitätsmanagement und Standortleitung.

KlebeDoku
Geführte Verklebung mit Materialscan, Umgebungsdaten und revisionssicherem Protokoll.

LoRaWAN-Dashboard
Die App für Techniker: Live-Werte, Batteriestand und Sensorliste auf dem Smartphone.
Häufige Fragen
Die Zahlen stammen aus Projekten des Herstellers und hängen von Ausgangslage und Prozess ab. In der Demo sprechen wir mit Ihnen über Ihre Klebplätze und darüber, welche Wirkung realistisch ist.
Die Sensoren haben ein Gehäuse aus Polycarbonat in Schutzart IP20 für Innenräume und werden mit Klebefolie oder Schrauben befestigt. Ob ein Einsatz in Ihrem Reinraum zulässig ist, klären Sie bitte mit Ihrem Reinraumverantwortlichen; das Datenblatt stellen wir Ihnen gern bereit.
Ja. Die BAT Cloud bildet Werk, Produktion und Linie ab, mit Rollen für Admin, Schichtleiter und Qualitätsmanagement. Im Enterprise-Tarif sind unbegrenzte Nutzer, Single Sign-on und auf Wunsch eine eigene Instanz möglich.
Beratung für Ihr Projekt

Sensorik, Cloud oder KlebeDoku: Paul Wieber zeigt Ihnen das System in einer kurzen Online-Demo, klärt mit Ihnen, welche Sensoren und Gateways Ihre Halle braucht, und erstellt Ihnen ein Angebot.
Paul Wieber · Head of Sales
+49 741 20678855 · paul.wieber@kleberkompass.de




