Warum Klebprozesse Nachweise brauchen
Eine Klebung lässt sich nach dem Aushärten kaum noch zerstörungsfrei prüfen. Deshalb setzen die Normen am Prozess an: Wer klebt, mit welchem Material, unter welchen Bedingungen und nach welcher Freigabe. Was nicht dokumentiert ist, gilt im Audit als nicht geschehen.
B.A.T. liefert dafür zwei Arten von Nachweisen. Die LoRaWAN-Sensoren und die BAT Cloud belegen lückenlos das Klima in Lager und Fertigung. Die KlebeDoku belegt jede einzelne Verklebung mit Charge, Haltbarkeit, Werker, Umgebungsdaten und Freigabe. Die Tabelle zeigt, was das für die einzelnen Regelwerke bedeutet.
Anforderung und Lösung mit B.A.T.
| Merkmal | Anforderung | Lösung mit B.A.T. |
|---|---|---|
| DIN 2304 Dokumentation | Geplanter, nachvollziehbarer Klebprozess je Sicherheitsklasse S1 bis S4 | KlebeDoku-Protokoll je Verklebung mit Charge, Haltbarkeit, Werker und Klima |
| DIN 6701 | Anerkannter Betrieb, Klebaufsichtsperson, dokumentierte Klebungen | KlebeDoku Enterprise mit Vier-Augen-Freigabe bis zur Klebaufsichtsperson |
| EN 9100 | Rückverfolgbarkeit von Material und Prozess | KlebeDoku Enterprise, Lagerklima lückenlos in der BAT Cloud |
| FDA 21 CFR Part 11 | Vertrauenswürdige elektronische Aufzeichnungen, Zugriffskontrolle | Anmeldung per RFID oder PIN, Audit-Trail mit SHA-256-Hash-Kette |
| MDR | Rückverfolgbarkeit bis zur Charge | Chargengenaue Protokolle mit Umgebungsdaten |
| Revisionssichere Archivierung | Aufbewahrung, die nachträgliche Änderungen ausschließt (GoBD) | KlebeDoku-Protokolle als PDF, laut Hersteller 10 Jahre archiviert; Audit-Reports der BAT Cloud als PDF |
| Audit-Trail | Jede Änderung nachvollziehbar | Zeitstempel, Anwender- und Geräte-ID je Eintrag |
| Datenschutz | DSGVO, Auftragsverarbeitung | Hosting in Deutschland, AVV mit B.A.T. |
B.A.T. liefert die Nachweise. Ob Ihr Klebprozess die Norm fachlich erfüllt, beurteilt Ihr Klebfachingenieur.
Die Regelwerke im Einzelnen
DIN 2304: Qualität von Klebprozessen
DIN 2304-1 ordnet jede Klebung einer Sicherheitsklasse zu, von S1 für Klebungen, deren Versagen Menschen gefährden kann, bis S4 mit geringen Anforderungen. Je höher die Klasse, desto strenger sind Planung, Qualifikation des Personals und Dokumentation. Dazu gehört, dass Klebstoffe nach Herstellervorgaben gelagert und verarbeitet werden. Genau das belegen Sensoren und KlebeDoku.
DIN 6701: Schienenfahrzeuge
Wer Schienenfahrzeuge oder deren Teile klebt, braucht nach DIN 6701 eine Anerkennung und eine Klebaufsichtsperson. Die Klebungen werden dokumentiert und in Überwachungsaudits geprüft. Die KlebeDoku bildet das im Enterprise-Tarif ab, mit Freigabe durch Werker, Gruppenleitung und Klebaufsichtsperson.
EN 9100: Luftfahrt
Das Qualitätsmanagement der Luftfahrt verlangt Rückverfolgbarkeit von Material und Prozess. Für Klebstoffe heißt das: Charge, Lagerbedingungen und Verarbeitung müssen zu jedem Bauteil auffindbar sein. Auch EN 9100 deckt die KlebeDoku im Enterprise-Tarif ab.
FDA 21 CFR Part 11 und MDR: Medizintechnik
Elektronische Aufzeichnungen müssen vertrauenswürdig sein: Zugriff nur für berechtigte Personen, jede Änderung nachvollziehbar. Dafür sorgen die Anmeldung per RFID oder PIN und der Audit-Trail mit SHA-256-Hash-Kette. Die MDR verlangt zusätzlich Rückverfolgbarkeit, die chargengenaue Protokolle liefern.
Ihre Verantwortung bleibt
B.A.T. liefert Messdaten, Protokolle und Audit-Trail. Ob Ihr Klebprozess eine Norm fachlich erfüllt, beurteilt Ihr Klebfachingenieur, Anerkennung oder Zertifizierung erteilt die zuständige Stelle. Gern sprechen wir mit Ihnen und Ihrem Klebfachingenieur über die Umsetzung.



